Mitten in der Nacht ging es dann mit dem Taxi zum Flughafen in Singapur und von dort in die Hauptstadt Kambodschas: Phnom Penh!

Langsam fühlten wir das Ende der Reise näher rücken, wir wussten, dass danach nur noch Thailand kommt und das sollte es dann auch schon gewesen sein . . . ein komischer Gedanke.

Kambodscha wirkte schon von oben wieder ganz anders als Singapur und erinnerte deutlicher an andere Süd-Ost-Asiatische Städte: ländlich, bescheiden und (verglichen zu uns) arm.

Als wir dann mit dem Taxi im Hotel ankamen, galt es die übliche Reiseroutine abzuwickeln: Die Umgebung nach Märkten und Restaurants absuchen, damit wir was Essbares finden. Und auch hier hatte Claudia gute Recherche betrieben und uns ein tolle Restaurant rausgesucht, welches wir dann fast täglich besucht haben.

Ausblick direkt vor unserem Zimmer

Ausblick auf die Straße vor unserem Hotel – man beachte die Stromkabel!

Die Preise für Nahrungsmittel waren wieder deutlich billiger als in Singapur aber dennoch etwas teurer als auf Bali. Das Essen jedoch war klasse! Und: es gab Baguette! Als Überbleibsel ehemaliger französischer Besatzung hatte das Land doch tatsächlich so etwas wie „Brot“! Und das war noch nicht alles, ebenfalls ein Überbleibsel: Rechtsverkehr! Bisher hatten alle asiatischen Länder nach Australien ebenfalls Linksverkehr, nicht aber Kambodscha, man fühlte sich fast schon wie Zuhause 😀

Baguette!! 😀

Reisbandnudeln mit Limetten-Erdnuss-Soße

„dünne Schupfnudeln“ mit Pilzen und scharfer Soße

Dumpling-Suppe (Große Tortellini mit Pilzfüllung quasi) + verschiedener Seitan

Zu jedem Gericht gab es auch immer leckeren Tee 🙂

Nachdem unsere Basisbedürfnisse nun also gestillt waren, ging es auf die Stadt zu erkunden!

Die nächsten Tage erkundeten wir weiter die Stadt.

Am Ende ging es sogar mal ans „Meer“, eher ein ziemlich verdreckter Fluss . . .

Eines Tages hatten wir dann eine Ameisenplage im Zimmer. Wir fragten nach Insektenspray und bekamen stattdessen ein größeres Zimmer, mit besserer Klimaanlage (sprich Ventilator) und sogar einem Kühlschrank! Yeah, Upgrade! 😀

Danach ging es nach Wat Phnom, dem hiesigen Tempel!

Eine riesige Uhr ziert den Eingang des Parks. Eintritt 1$ für Touristen.

In der Tempelanlage gab es natürlich auch wieder Tiere. Vor allem gefangene Vögel, Katzen die auf gefange Vögel starren und . . .

AFFEN! Claudias beste Freunde 😀

Auf der Spitze des Hügels stand dann der kleine Tempel

Wenn man sich die Schuhe auszog, durfte man sogar rein und am Gottesdienst teilnehmen.

Und das war es dann auch schon wieder vom kleinen bescheidenen Städtchen Phnom Penh. Die paar Tage die wir hatten haben wir ganz gut genutzt. Jetzt hieß es auf nach Siem Reap in Kambodscha, die Stadt die am nächsten an der weltberühmten Tempelanlage Angkor Wat liegt. Ein Reiseziel auf das ich Jahre gewartet hatte und ein Foto, welches in jedes Portfolio eines Fotografen gehört der in Asien unterwegs war!

Tschüss Phnom Penh! 🙂