Yogyakarta Indonesien Streetmarket Street Market

Ein typisches Straßenbild in Jogja


Yogyakarta Jogja Street chess games photo

Yogyakarta Jogja Street chess games photo

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In Asien sahen wir oft spielende Kinder auf den Straßen aber auch die Erwachsenen beschäftigten sich mit Schach oder anderen Spielen. Neben der Baustelle, beim eigenen Imbiss oder einfach beim öffentlichen Flohmarkt.

Ein paar Tage nachdem wir Yogyakarta (oder kurz Jogja) erkundet hatten, trafen wir dann ein Pärchen, welches ähnliche Pläne hatte.

Während die Stadt nämlich neben zahlreichen Flohmärkten und Street(food)märkten nicht all zu viel für uns zu bieten hatte, wusste das Umland dafür zu überzeugen. Mehrere Tempel, darunter ein ganz besonders ulkiger befinden sich in wenigen Kilometern Entfernung und wollen erforscht werden!

Den nächsten Morgen ging es dann also mit unserem super Host (der uns ein Auto gemietet hatte und uns auch noch den ganzen Tag kutschierte!) Richtung Borobudur (Wiki). Einziger Haken: wir mussten – wie immer – richtig früh raus.

Der Sonnenaufgang auf
Borobudur

Gegen 4Uhr sind wir also von unserem Hostel losgezogen, den Rucksack voller Objektive, Claudia das Stativ in der Hand – wie immer 😀

Als wir dann jedoch beim Tempel ankamen, war die Enttäuschung groß, während es einen „geheimen“ Hintereingang gibt, den Touristen mit speziellen Konditionen (durch Deals mit bestimmte Hotels –> sprich $$$) nutzen konnten, mussten wir „Normalos“ den Vordereingang nutzen der nicht nur später aufmachte, sonder auch schon eine kleine Schlange gebildet hatte. Mit ein wenig Ungeduld stellten wir uns also an.

Der Eintrittspreis nach Borobudur war dabei horrend – wenn man ihn mit den üblichen Preisen in Süd-Ost-Asien vergleicht. Der Eintritt betrug 20$ pro Person. (Der Preis wird für Touristen und Einheimische unterschiedlich berechnet, bei 200$ Monatslohn im Schnitt ist das verständlich aber auch irgendwie ärgerlich.) Wir hatten jedoch die Option, eine Art Tagesticket für unseren zweiten Tempel inklusive zu kaufen, das hätte uns dann 30$ gekostet. Als Student hatten wir jedoch zusätzlich die Option gegen Vorlage unseres internationalen Studentenausweises Rabatt auf besagtes Tagesticket zu erhalten, so dass wir am Ende 16$ für 2 Tempel zahlen mussten. Verhältnismäßig liegt das immer noch über dem Durchschnitt aber ist eher vertretbar als 2 x 20$ für 2 Tempel.

Als dann die Türen endlich aufgingen, wurden wir mit einer Flasche gratis Wasser / Tee oder Kaffee und einem Stofftuch (zum Bedecken der Knie bei zu kurzen Hosen!) begrüßt. Danach sprinteten wir schnell los, hoch auf den Tempel um den Sonnenaufgang noch ein wenig zu genießen.

Wie man sieht, steht auf beiden Fotos die Sonne schon recht hoch. Dennoch war der Anblick fantastisch, wie der Nebel über dem anliegendem Wald sich zurückzieht und die Sicht frei gibt.

Nachdem die Sonne also weiter gewandert war, erkundeten wir die Tempelanlage etwas gründlicher.

Nach einer kurzen Pause und einem wörtlichen Spießrutenlauf durch die Verkäufer die am Ausgang auf einen lauerten, fanden wir unseren schlafenden Fahrer im Auto wieder und brachen auf zur nächsten Location, dem legendären Hühnertempel!